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Schuppenflechte- & Psoriasis-Check

Schuppenflechte – oder ist es ein
Nährstoffmangel?

Rote, schuppende Stellen an Ellbogen, Knien oder der Kopfhaut. Die Creme hilft – und kaum lässt du sie weg, kommt alles zurück. Du hast die Diagnose Schuppenflechte (Psoriasis) – oder vermutest sie. Beides passt hier. Ein Mangel an Vitamin D, Zink, Omega-3, Selen oder Vitamin B12 kann Schübe und Juckreiz mit begünstigen oder verstärken. Der Schuppenflechte-Check zeigt dir in 10 Fragen, ~5 Minuten, ob bei dir einer dieser Bausteine fehlen könnte.

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Ellbogen mit geröteten, schuppenden Psoriasis-Stellen
Selbstcheck ~5 Min.

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Kurz erklärt: Was ist Schuppenflechte?

Normalerweise braucht die Haut etwa 28 Tage, um sich einmal komplett zu erneuern. Bei Schuppenflechte schafft sie das in 3 bis 5 Tagen. Die neuen Zellen kommen so schnell nach, dass die alten nicht abfallen können – sie stapeln sich als silbrige Schuppen.

Angetrieben wird dieser Turbo vom Immunsystem. Es hält die Haut fälschlich für bedroht und feuert Entzündungssignale ab. Darum ist die Stelle rot, warm und juckt.

Du brauchst für diesen Check keine Diagnose. Er passt, wenn du Psoriasis hast – und genauso, wenn du dich fragst, ob deine schuppenden Stellen daher kommen.

Warum die Schübe immer wiederkommen

Der übliche Weg: Cortisoncreme, Vitamin-D-Salbe, bei stärkeren Fällen Lichttherapie oder Tabletten. Das beruhigt die Stelle – und das ist richtig. Nur setzt es dort an, wo das Problem sichtbar wird, nicht dort, wo es entsteht.

Denn der Antrieb kommt aus dem Immunsystem. Und dessen Regulation hängt an konkreten Bausteinen: Vitamin D steuert die Immunantwort in der Haut mit, aus Omega-3 baut dein Körper die Signale, die eine Entzündung wieder herunterfahren.

Dazu kommt der Verbrauch: Eine Haut, die sich fünfmal so schnell erneuert, braucht fünfmal so viel Baumaterial. Vor allem Zink geht dabei drauf – der Baustein für Zellteilung, Haut und Nägel. Der Check findet heraus, welcher Baustein bei dir zuerst fehlt.

Wusstest du?

Fast jeder dritte Betroffene bekommt zusätzlich Gelenkbeschwerden (Psoriasis-Arthritis). Wenn bei dir neben der Haut auch Finger oder Knie morgens steif sind, ist das ein Zeichen, dass die Entzündung nicht nur oben läuft.

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Diese 5 Bausteine braucht deine Haut bei Psoriasis

  • ☀️ Vitamin D

    Steuert Immunsystem und Hauterneuerung mit – nicht ohne Grund enthalten viele Psoriasis-Salben genau einen Vitamin-D-Abkömmling. Von Oktober bis April bildet die Haut hierzulande keines mehr.

  • Zink

    Baustein für Zellteilung, Haut und Nägel. Bei Schuppenflechte ist der Verbrauch dauerhaft erhöht – typisch: brüchige Nägel und Stellen, die schlecht abheilen.

  • 🐟 Omega-3

    Daraus baut dein Körper die Botenstoffe, die eine Entzündung beenden. Wer wenig Fisch, Leinöl oder Walnüsse isst, hat für diesen Bremsvorgang zu wenig Material.

  • 🛡️ Selen

    Schützt Zellen vor oxidativem Stress. Die Böden in Deutschland sind selenarm – und damit auch Getreide, Gemüse und Fleisch von hier.

  • 🧠 Vitamin B12 & Folsäure

    Beide werden für Zellteilung gebraucht. Bei starker Schuppung ist der Bedarf höher – und manche Psoriasis-Medikamente greifen zusätzlich in den Folsäure-Haushalt ein.

Warum es von allein meist nicht besser wird

Die Haut hört nicht auf, sich zu erneuern. Solange der Turbo läuft, läuft auch der erhöhte Verbrauch weiter – Tag für Tag, auch zwischen den Schüben, wenn gerade wenig zu sehen ist.

Dazu kommt der Winter. Weniger Sonne heißt weniger Vitamin D, trockene Heizungsluft heizt den Juckreiz an. Genau deshalb kommen die stärksten Schübe bei den meisten zwischen Oktober und März.

Blind Kapseln zu schlucken bringt hier wenig – zu viel Zink über lange Zeit stört zum Beispiel die Kupferaufnahme. Der Schuppenflechte-Check zeigt dir, welcher Baustein bei dir wirklich zuerst geprüft werden sollte.

Warum das Standard-Blutbild das nicht zeigt

Beim Hautarzt geht es um die Haut: anschauen, Creme, Kontrolle. Blut wird selten abgenommen – und wenn, dann Entzündungswerte. Vitamin D, Zink, Selen und Omega-3 stehen da in der Regel nicht drauf.

Dazu kommt: Zink im Blut schwankt stark, je nachdem wann du zuletzt gegessen hast. Ein einzelner Wert im Normbereich schließt einen knappen Zinkhaushalt nicht aus.

Genau hier setzt der Schuppenflechte-Check an: Er schaut sich deine Haut, dein Essen und deinen Alltag zusammen an und zeigt, welcher Baustein bei dir zuerst geprüft werden sollte. Wichtig: Der Check ersetzt keinen Arzt – Diagnose und Therapie bleiben in ärztlicher Hand.

Erkennst du dich hier wieder?

Je mehr Punkte auf dich zutreffen, desto sinnvoller ist der Check:

  • Rote, schuppende Stellen an Ellbogen oder Knien
  • Juckende, schuppende Kopfhaut
  • Schübe im Winter deutlich schlimmer
  • Rillen, Tüpfel oder brüchige Nägel
  • Finger oder Knie morgens steif
  • Stellen heilen schlecht ab, kommen schnell zurück
  • Ständig müde, wenig Belastbarkeit
  • Wenig Fisch, Nüsse, Eier oder Sonne im Alltag
  • Diagnose Psoriasis – oder der Verdacht darauf

Das beweist noch keinen Mangel – aber es ist der beste Grund, aufzuhören zu raten. Starte den Schuppenflechte-Check und finde heraus, welcher Baustein dir zuerst fehlt.

Warum ein Nährstoff-Check bei Schuppenflechte wichtig ist

Ein Mangel verursacht keine Psoriasis. Aber er kann dazu beitragen, dass Schübe häufiger kommen, länger bleiben und stärker jucken, als sie müssten.

Cremes setzen an der Stelle an – dieser Teil setzt an dem an, was von innen mitspielt. Vorausgesetzt, du weißt, welcher Baustein bei dir überhaupt knapp sein könnte.

Der Check ordnet Haut, Ernährung, Sonne und Alltag zusammen ein und zeigt dir in ~5 Minuten, wo es sich lohnt, genauer hinzuschauen. Er ersetzt keinen Arzt – aber er beendet das Raten.

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