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Zöliakie- & Gluten-Check

Zöliakie – oder ist es ein
Nährstoffmangel?

Bauchweh und Blähbauch nach Brot, Nudeln oder Pizza. Wechselnder Stuhl. Und dazu eine Müdigkeit, die nie ganz weggeht. Du hast die Diagnose Zöliakie – oder vermutest eine Glutenunverträglichkeit. Beides passt hier. Ein Mangel an Eisen, Vitamin B12, Folsäure, Vitamin D oder Zink kann Müdigkeit, Nebel im Kopf und Haarausfall mit verstärken. Der Zöliakie- & Gluten-Check zeigt dir in 10 Fragen, ~5 Minuten, ob bei dir einer dieser Bausteine fehlen könnte.

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Frau am Küchentisch hält sich den Bauch und schaut auf eine Scheibe Brot
Selbstcheck ~5 Min.

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Kurz erklärt: Was passiert bei Zöliakie?

Die Innenwand deines Dünndarms ist keine glatte Röhre. Sie ist mit Millionen winziger Zotten ausgekleidet – kleinen Fingern, die die Oberfläche riesig machen. Durch diese Zotten wandert alles, was aus dem Essen in dein Blut kommt.

Bei Zöliakie reagiert das Immunsystem auf Gluten, das Klebereiweiß in Weizen, Dinkel, Roggen und Gerste. Es greift die eigene Darmwand an, die Zotten flachen ab. Weniger Zotten heißt weniger Fläche – und damit kommt aus dem gleichen Essen deutlich weniger an.

Du brauchst für diesen Check keine Diagnose. Er passt, wenn du Zöliakie hast – und genauso, wenn du dich fragst, ob Gluten der Grund für deine Beschwerden ist.

Warum du müde bleibst, obwohl du auf Gluten verzichtest

Der Ablauf ist meist gleich: Diagnose, ab sofort glutenfrei. Der Bauch wird tatsächlich ruhiger – oft schon nach Wochen. Und trotzdem bist du weiter müde, blass, vergesslich, verlierst Haare.

Der Grund: Die Schleimhaut braucht Monate bis Jahre, um sich wieder aufzubauen. Solange die Zotten flach sind, kommt aus dem Essen zu wenig an – auch aus dem glutenfreien.

Dazu kommt: Glutenfreie Fertigprodukte sind fast nie mit B-Vitaminen, Eisen oder Ballaststoffen angereichert – normales Mehl in Deutschland oft schon. Wer streng glutenfrei isst, bekommt dadurch weniger dieser Bausteine als vorher. Der Check findet heraus, welcher bei dir zuerst fehlt.

Wusstest du?

Eisen wird ganz oben im Dünndarm aufgenommen – genau dort, wo Zöliakie zuerst Schaden anrichtet. Deshalb ist ein Eisenmangel, der trotz Tabletten immer wiederkommt, oft das allererste Zeichen.

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Diese 5 Bausteine fehlen bei Zöliakie am häufigsten

  • 🩸 Eisen (Ferritin)

    Wird im obersten Dünndarmabschnitt aufgenommen – dem am stärksten betroffenen. Typisch: müde, blass, schnell außer Atem, Eisenmangel kommt immer wieder.

  • 🧠 Vitamin B12

    Wichtig für Nerven, Blutbildung und Konzentration. Fehlt es, kommen Nebel im Kopf, Vergesslichkeit und Kribbeln in Händen und Füßen.

  • 🌱 Folsäure

    Wird ebenfalls im oberen Dünndarm aufgenommen und für die Blutbildung gebraucht. In glutenfreien Produkten steckt meist deutlich weniger davon.

  • ☀️ Vitamin D & Calcium

    Beide werden für die Knochen gebraucht – und beide werden bei flacher Schleimhaut schlecht aufgenommen. Deshalb ist die Knochendichte bei Zöliakie häufig ein Thema.

  • Zink

    Für Haut, Nägel, Wundheilung und Immunsystem. Bei Durchfällen geht zusätzlich Zink verloren – typisch sind brüchige Nägel und Haarausfall.

Warum es von allein meist nicht besser wird

Der Darm heilt langsam. Und solange er nicht geheilt ist, füllt sich kein Speicher wieder auf – egal wie gesund du isst. Das Minus, das über Jahre entstanden ist, verschwindet nicht in ein paar Wochen glutenfrei.

Dazu kommen versteckte Glutenquellen: Sojasauce, Wurstwaren, Gewürzmischungen, Krümel vom gleichen Toaster. Schon kleine Mengen können die Schleimhaut wieder zurückwerfen – ohne dass du es sofort am Bauch merkst.

Deshalb bringt es wenig, einfach irgendein Multipräparat zu nehmen. Der Zöliakie-Check zeigt dir, welcher Baustein bei dir wirklich zuerst geprüft werden sollte.

Warum das Standard-Blutbild das nicht zeigt

Beim Arzt läuft nach der Diagnose meist nur die Antikörper-Kontrolle mit, dazu das kleine Blutbild. Ferritin, B12, Folsäure, Vitamin D und Zink stehen da in der Regel nicht drauf.

Und selbst wenn: Normbereiche sind breit. Ferritin gilt oft schon ab 15 µg/l als „normal“, obwohl viele erst deutlich darüber wieder Kraft haben. Der Hb-Wert fällt sogar erst, wenn der Speicher schon lange leer ist.

Genau hier setzt der Zöliakie- & Gluten-Check an: Er schaut sich deine Beschwerden, dein Essen und deinen Alltag zusammen an und zeigt, welcher Baustein bei dir zuerst geprüft werden sollte. Wichtig: Der Check ersetzt keinen Arzt – Diagnose und Therapie bleiben in ärztlicher Hand.

Erkennst du dich hier wieder?

Je mehr Punkte auf dich zutreffen, desto sinnvoller ist der Check:

  • Bauchweh oder Blähbauch nach Brot und Nudeln
  • Durchfall oder ständig wechselnder Stuhl
  • Ständig müde, blass, kraftlos
  • Nebel im Kopf, Konzentration bricht weg
  • Eisenmangel, der immer wiederkommt
  • Haarausfall, brüchige Nägel, rissige Mundwinkel
  • Kribbeln in Händen oder Füßen
  • Seit der Umstellung glutenfrei – trotzdem müde
  • Diagnose Zöliakie – oder der Verdacht darauf

Das beweist noch keinen Mangel – aber es ist der beste Grund, aufzuhören zu raten. Starte den Zöliakie-Check und finde heraus, welcher Baustein dir zuerst fehlt.

Warum ein Nährstoff-Check bei Zöliakie wichtig ist

Der Verzicht auf Gluten beruhigt den Bauch. Ein Mangel kann aber trotzdem bleiben – und Müdigkeit, Nebel im Kopf, Haarausfall und Infektanfälligkeit weiter mit antreiben.

Genau dieser Teil lässt sich angehen, wenn du weißt, welcher Baustein bei dir überhaupt knapp sein könnte. Blind Eisen oder B12 zu schlucken bringt dagegen wenig.

Der Check ordnet Beschwerden, Ernährung und Alltag zusammen ein und zeigt dir in ~5 Minuten, wo es sich lohnt, genauer hinzuschauen. Er ersetzt keinen Arzt – aber er beendet das Raten.

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